Ach was waren es doch schöne Zeiten vor etwa 25 Jahren – ohne Internet, Blog und Mobiltelefon. Als Jugendlicher der Generation VIC-20 und C64 blicke ich heute wehemütig auf meine glücklichste Computerzeit zurück. Was man alles aus weniger als 64KB herausholen konnte, einfach traumhaft. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, da die Generation 64 diese Grenzen erst für sich entdeckt hatte. Man musste das Betriebssystem nicht alle Nase lang “updaten” und Sicherheit war vernachlässigbar. Die Ladezeiten für Software mit 5,25 Zoll Disketten betrug mehrere Minuten – mit Tape Datasette teilweise 15 Minuten. Viele Anwender aus dieser Zeit begannen erst mit Basic so richtig den Computer zu verstehen. Meine erste negative Erfahrung mit Fehlern in der Dokumentation war die Anleitung des Commodere C64 – einen Sprite (Abbildung Luftballon) der mich bestimmt zwei/drei schlaflose Nächte gekostet hatte, bis ich den Programmcode erkannt habe und den Druckfehler des Handbuches ausmerzen konnte. Es gab zu dieser Zeit keine Netzwerke die eine rasche Information über Fehler und anderes publizieren konnte. Einzig ein Monatsmagazin gab wichtige Informationen und Tipps zum System. Der C64 lebt ein Stück weit als Emulator für Jedermann verfügbar weiter. Mit einem Emulator können alle PCs ohne Probleme die Hardware emulieren und die Software des C64 auf dem PC ausführen. Hier ein Link zur Thematik Commodore C64.
Eines der größten Softwarearchive für den C64 ist hier zu finden. Die Webseite http://arnold.c64org ist leider aktuell nicht erreichbar…
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